FWG tritt für eine Kostendeckelung der Rathaussanierung ein

Auf der Ratssitzung Anfang 2016 trägt Klaus Meier vor, dass die FWG-Fraktion grundsätzlich der Sanierung des Rathauses zustimmen werde. Die Fraktion möchte jedoch eine Deckelung der Kosten.

Begründet wird damit, dass Unterlagen vorliegen, die im Vergleich mehrerer Gewerke, wie z.B. Malerarbeiten, Bodenbeläge und Tischlerarbeiten, die eine gesamte Ersparnis von 110.000 € gegenüber den veranschlagten Werten ergeben können.
Angeregt werden weitere Einsparungen von 60.000 €, die für den Bereich der Eingangsüberdachung vorgesehen sind.

Insgesamt möchte die FWG-Fraktion die Sanierungskosten um 170.000,- Euro senken und Bereiche hoch angesetzter Kostenausgaben treffender festschreiben.

Auf der Ratssitzung sagen Verwaltung, Architekt und Bauamtsleiter zu, sich das Thema anzunehmen.

Danach folgte eine 10-minütige Diskussion in den Faktionen der Lügder Parteien und es wird über den Antrag der FWG abgestimmt:

  • „Der bisherige Höchstbetrag für die Gesamtmaßnahme Rathaussanierung wird um 170.000 € auf nunmehr 1.480.000,- EURO gedeckelt.“

Alle Ratsmitglieder der FWG stimmen für den Antrag.

Der Rat der Stadt Lügde beschließt mit

Abstimmergebnis: Ja-Stimmen ->    5 Stimmen

                              Nein-Stimmen ->  16 Stimmen

                                Enthaltungen ->    1 Stimme

Auszug aus der Satzung der FWG Lügde

Kurzmitteilung

Die FWG setzt sich ein für

  • eine Ausweitung der Informations-, Mitsprache- und Mitwirkungsrechte der Bürger in der repräsentativen Demokratie,
  • die Unterstützung der Bürger mit allen legalen Mitteln in ihrem Widerstand gegen alle Kräfte, die versuchen, kommunalpolitische Entscheidungen unter Vernachlässigung der Belange und der berechtigten Interessen betroffener Bürger durchzusetzen,
  • die Teilnahme an den Kommunalwahlen und Tätigwerden im Kreistag von Lippe,

Ziele sind:
- Austausch kommunalpolitischer Erfahrungen
- Gemeinsame Aufgabenlösung
- Einflussnahme auf die politische Willensbildung in der Stadt Lügde und dem Kreis Lippe

Aufstellung der Kommunalwahlliste von 2014

01 – Klaus Meier

02 – Manfred Kuczera

03 – Hubert Klenner

04 - Till Hönerbach

05 – Bertram Wegner

06 – Michael Schröder

07 – Petra Klenner

08 - Karl Haße

09 – Heinz von der heide

10 – Karl-Heinz Franzmeier

11 – Susanne Klinge

12 – Harald Sanderschäfer

13 – Erhard Drewer

14 – Willi Bluhm

15 – Hartmut Keinhorst

16 – Herbert begemann

17 – Ioannis Outsius

18 – Karl-Heinz Klus

19 – Detlef Schake

Energiewende: Ja – Stromtrasse SuedLink über Lügde: Nein!

Die FWG Lügde steht für die Energiewende. Das Atomkraftwerk Grohnde in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sollte möglichst schnell vom Netz genommen werden.

Die von TenneT vorgeschlagene Trassenführung der Gleichstrom-Hochspannungsleitung über die Südstadt, hier besonders über Wörderfeld, Sabbenhausen, Henkenbrink, Falkenhagen und Rischenau  findet nicht die Zustimmung der FWG Lügde.

Die FWG Lügde lehnt diese Trassenführung ab.

Die von unserem Bürgermeister Heinz Reker an die Tennet TSO GmbH mitgeteilten Bedenken gegen diese geplante Trassenführung teilen wir vollumfänglich. Wieso wird die Hochspannungsleitung mit einem Umweg von ca. 200 km geplant, wenn sie parallel an der Autobahn oder an der ICE-Strecke geplant werden könnte. Besonders die Trassenführung über Wohnsiedlungen in Rischenau sind bedenklich. Wir fordern Tennet auf, die Planung zu überdenken und schlagen vor, den kürzeren Weg an der Autobahn entlang zu favorisieren.

Entschließungsantrag der FWG Lügde zum geplanten Pumpspeicherwerk

Der Rat der Stadt Lügde begrüßt die Planungen zum Bau eines Pumpspeicherwerkes im Bereich des Mörth, größtenteils im Bereich der Stadt Lügde.

Der Rat der Stadt Lügde beauftragt den Bürgermeister, dieses Projekt aktiv auf dem Wege zur Realisierung zu unterstützen.

Nach Möglichkeit sollte der Bürgermeister durch geeignete Aktivitäten darauf hin wirken, dass sich Interessenten für einen Betreiberkreis zusammenfinden, der sich auch aus Personen/Institutionen der Region zusammensetzt (Kommune, Bürgerverbände, Grundstückseigentümer etc.), damit dieses Projekt, wenn es zu realisieren ist, von einem breit in der Region verankerten Betreiberkreis getragen wird.

Begründung:

Die Umstellung der Energieerzeugung auf regenerative Energien bedarf aus bekannten Gründen erhöhter regional verteilter Erzeugungs- aber auch Speicherkapazitäten.

Eine Investition in dieser Größenordnung (über 300 Millionen €) im Stadtgebiet der Stadt Lügde sollte unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit, der Energiewende, der Gewinnung von Arbeitsplätzen und des Tourismusaspektes aktiv vorangetrieben werden.

Unter der Voraussetzung, dass ein Pumpspeicherwerk auf dem Mörth ökologisch vertretbar ist, dass die betroffenen Eigentümer zum Verkauf der Grundstücke bereit sind und die Bedenken der anliegenden Bewohner ausgeräumt werden, ist nach Ansicht der FWG Lügde aus heutiger Sicht mit folgenden Vorteilen zu rechnen:

  • Großinvestition im Stadtgebiet von Lügde
  • Evtl. Gewerbesteuereinnahmen
  • Neue Arbeitsplätze könnten entstehen
  • Bereicherung für den Lügder Tourismus

Klaus Meier
Fraktionsvorsitzender der FWG Lügde